Test: Powerbank von stilgut.de

with Keine Kommentare

Anfang des Jahres war ich mit meiner Freundin in der Karibik – Ziel der Reise war St. Lucia. Bestes Wetter, schöne Strände und viele neue Eindrücke sollten natürlich mit dem Rest der Welt geteilt werden. Damit mir nicht der Strom ausging, habe ich ein paar Powerbanks getestet.

Die Firma stilgut.de war so freundlich, mich mit den passenden Utensilien auszustatten. Da ich mich nicht recht entscheiden konnte, bekam ich drei Varianten zur Auswahl: 5.200 mAh, 7.800 mAh und 13.000 mAh in Gold. Nicht meine Farbe, aber darum ging es auch nicht.

Der mobile Akku als bester Freund

Ich habe mich dazu entschlossen, mein iPhone mitzunehmen und praktischerweise kann ich mein eigenes Aufladekabel nutzen, um das Smartphone mit dem mobilen Akku zu verbinden. Bei der Variante mit 13.000 mAh sind ansonsten noch diverse Kabel im Lieferumfang beigelegt.

Mit einer Powerbank in die Karibik
St. Lucia: Der Strand in Laborie

14 Tage hatte ich nun Zeit, die Akkus zu testen und kann im Grunde nur ein positives Feedback geben. Besonders schön war die eingebaute Taschenlampe, die uns am ersten Abend in Laborie den Allerwertesten gerettet hat. Da wir uns verlaufen hatte, bot uns der grelle Lichtkegel eine große Hilfe.

Auch ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Mit der kleinen Variante konnte ich mein iPhone gute zwei Mal aufladen, ist damit für eine Reise allerdings nicht wirklich zu empfehlen. Praktisch ist dabei die LED-Anzeige an der Seite des Akkus, der zeigte, wie es um die Reserven steht.

Powerbank von stilgut: Klappt mit allen Smartphones

Für das alltägliche Arbeiten oder um eine Reserve für einen Abend zu haben, reicht die kleine Variante natürlich aus. Mit 7.800 mAh kam ich natürlich schon weiter und drei bis vier Ladungen für mein Smartphone waren drin. Wichtig dabei ist, sein Handy nicht vorher komplett zu entladen.

Powerbank von stilgut.de: Funktioniert auch mit einem OnePlusOne

Denn das schadet dem Akku und vier volle Ladungen schafft auch dieser Ersatz-Akku nicht. Für eine Reise von 14 Tagen, wenn man das Smartphone in der Nacht ausschaltet und auch am Tage nicht permanent an Daddeln ist, sollte man schon die 13.000 mAh nehmen.

Entscheidet man sich für die große Variante, muss man 39,99 Euro anlegen, hat dafür auch einen umfangreichen Lieferumfang. Bis die Hersteller der Smartphones oder Laptops ordentlich Akkus produzieren, ist der mobile Akku nahezu unverzichtbar und ich war sehr zufrieden.

Fazit: Kein Muss, aber gut ihn zu haben

Man kann sicher auch die Finger mal von seinem Handy lassen. Aber es gibt eben Momente, in denen die Steckdose nicht auffindbar oder gar kaputt ist. Der Akku mit 13.000 mAh wiegt etwa 300 Gramm und kann locker im Rucksack verstaut werden. Zwingend erforderlich ist eine Powerbank nicht. Aber lieber haben, als vermissen. Für mich gehört – zumindest eine kleine Variante – nun zur Grundausstattung.