Goodbye WhatsApp and Threema?

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threema.ch
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Wir haben uns an die Messenger gewöhnt. Vorbei die Zeit, in denen eine SMS Löcher in den Geldbeutel fraß. Ungemütliche Telefonate gehörten plötzlich der Vergangenheit an, da man fix per WhatsApp, Threema oder Telegram eine Nachricht verschicken konnte. In England ist eventuell bald Schluss damit.

Denn Premierminister David Cameron mag keine Messenger. Wobei das eine Unterstellung ist. Vielmehr hat er eine Abneigung gegen Verschlüsselungsmethoden, die Regierungsbeamte in den Wahnsinn treiben – denn das Mitlesen ist nicht möglich. Dabei ist es nicht seine aufgestaute Neugierde, die ihn grummeln lässt., es geht ihm um das Wohl seiner Mitmenschen.

Cameron will Nachrichten überwachen

Die Anschläge auf die Satierezeitschrift Charlie Hebdo zeigen seiner Meinung nach, dass Gefahr droht. Und was liegt näher, als Nachrichten überwachen zu können? Im Mai stehen Neuwahlen an und Cameron hat betont, bei einem erneuten Wahlsieg resolut gegen die Messenger vorzugehen – ob diese nun Snapchat oder WhatsApp heißen.

„Werden wir Kommunikationsmittel erlauben, die wir nicht mitlesen können? Meine Antwort auf diese Frage lautet: Nein, das dürfen wir nicht“, wird er auf giga.de zitiert. Was also tun? Es müsse laut Cameron möglich sein, einen Zugang bei Verdachtsmomenten zu bekommen.

Sollte dies nicht möglich sein, müsse man den Messenger eben verbieten. Denn es sei ja auch schließlich möglich, Telefongespräche und Briefe abzuhören, bzw. mitzulesen. Man darf gespannt sein, wie die Bürger auf diesen Vorstoß reagieren und ob die einzelnen Unternehmen eine Kooperation anstreben.